Ich stehe am Rande einer Klippe.
Auf Zehenspitzen in die Tiefe blickend.

Wartend auf einen Windstoss...

Glaenzend die Wasseroberflaeche,
erdrueckend die Tiefe.

Lange habe ich diesen Moment, diesen Wendepunkt
ersehnt und gefuerchtet.

Ersehnt um endlich loszulassen, endlich frei zu sein,
mich von dem was ich glaube zu sein befreien, vom Ich befreien.

Gefuerchtet vor dem Dunkel, dem Unbekannten, der Unbekannten.
Wer werde ich sein. Was werde ich opfern.

Die Lust mehr in mir zu sehen, mehr zu entdecken,
die Welt mit anderen Augen zu sehen,
sie zu schaetzen, zu vertrauen und nicht festzuhalten.

Das ist der Lauf der Dinge.
Etwas natuerliches, unabwendbares und wunderschoenes.

Dies schenkt mir das Vertrauen loszulassen.

Noch ein Moment zum Innehalten...